und definitiv der letzte Teil.
Es frustriert schon sehr wenn man viel Zeit in etwas steckt von dem man von vornherein weiß das sich kein Erfolg einstellen wird. Das frustriert sogar so sehr, das man zu all den anderen kleinen und großen Ideen gar keine Lust mehr hat. Ich glaub ich hab ne Ahnung wie sich burn out anfühlt.
Sei es drum, zurück zum Thema. Nachdem ich das LG N1T1 wieder auf Werkseinstellungen zurückgesetzt habe, war das NAS wieder erreichbar. In der Tat hat auch dieser Vorang wieder einige Stunden verbraten. Die Platte will natürlich formatiert werden. Wer schon mal unter Linux formatiert hat, fragt sich, genau wie ich, warum das mit dem NAS so lange dauert.
Um die Frustration nicht ins Endlose zu steigern hab ich das Gerät so erstmal stehen lassen. Gestern dann hab ich “erstmal” nur die Musik auf die LG N1T1 kopiert. Diesmal per FTP… was aber nur daran lag das ich das Laufwerk nicht als Netzwerklaufwerk einbinden konnte.
Das Positive war, nach dem Kopiervorgang und auch während dessen war der NAS diesmal durchaus erreichbar. Diesmal hab ich dann den LG eigenen DynDNS Dienste ausprobiert um das NAS von der Ferne erreichbar zu machen. Die Einrichtung erfolgt in der NAS-Administration (die übrigens immer die IP-Adresse 192.168.2.101 im LAN erhält, insofern nicht schon vergeben) unter System / Netzwerk / Fernzugriff(DDNS). Ist auch ganz einfach. Punkt bei “aktivieren” setzen, übernehmen. Wunschdomainnamen eintragen und das Wunschkennwort. Wieder “Übernehmen” und fertig. Keine Registrierung, kein Doppelt-Opt. Sofort verbunden. Vorteil gegenüber dem Multimedia Speicher Connect Dienst ist, das man auch per FTP auf den NAS zugreifen kann (insofern unter Dateifreigabeservice freigeschaltet). Nachteil ist, das man den Router mit einer Port-Weiterleitung für Web (http / Port 80) und FTP (Port 21) versehen muss. Aber da ist ja das kleinste Übel.
Ja und dann heute der Test mit iTunes und DLNA Zugriff. Verbindungsabbrüche, Host nicht erreichbar. Seeehr langsames navigieren. Wieder nicht so wie erwartet. Wieder nicht so wie es Spass machen könnte. Es reicht. Der NAS geht zurück.
Ich versuch mich mal an einem Linux NAS für mein Netbook. Das liegt eh nur rum.
Ach und zum Abschluss noch zum 2,95€ teuren Service Multimedia Speicher Connect. Ist ja ne nette Idee. Vor allem die Anbindung an das Mediencenter. Der Preis dafür ist aber definitiv zu hoch. Da müsste zumindestens noch ne Erweiterung des Mediencenters um 50 GB drin sein. Oder so…
Sei es drum.
Sehr guter Bericht – ich soll das Teil gerade für einen Bekannten einrichten, der partout voll auf die Telekom-Dienste setzen will. Hab’ selbst eine NAS vom Platzhirschen Synology und wenn ich das hier alles so lese, weiß ich auch wieder, warum